Sonntag, 13. Dezember 2015

Transgender Euregio Treff im Dezember 2015

Gestern Abend war wieder unser Treffen im Wirtshaus am Gehrenberg. Es war das letzte Mal für dieses Jahr und entsprechend der vorweihnachtlichen Stimmung, war es ein sehr besinnliches Beisammensein. Wir waren gestern Abend zu neunt und entsprechend gab es wieder viel zu erzählen und zu berichten. Ich war ja beim letzten Mal leider nicht beim Treff, da ich krank geworden bin. Ich war deshalb auch sehr froh zu hören, daß es auch ohne mich geht und der Treff im November ein Erfolg war. Letztenendes hängt ein Treff von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab und jede von uns trägt einen Teil dazu bei, daß wir uns an dem Abend wohlfühlen können. Wir begegnen uns mit Respekt und gegenseitiger Hochachtung und ich denke, daß das auch das Erfolgsrezept unserer kleinen Gruppe ist, die sich inzwischen schon seit über sechs Jahren im Wirtshaus am Gehrenberg jeweils jeden 2. Samstag im Monat trifft.

Bitte melde dich zur Mailingliste des Transgender Euregio Treffs an und du bekommst immer rechtzeitig vor jedem Treff eine Einladung.

Montag, 30. November 2015

Farah im Gespräch mit Elisabeth

Das Team von Menschen dieser Erde interviewten vorletzten Samstag Elisabeth Metzger in Rot an der Rot. Lisa, wie Elisabeth von ihrem näheren Umfeld genannt wird, ist intersexuell, das bedeutet Elisabeth ist mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren worden.
Sie ist als "Mann" aufgewachsen und hatte immer wieder das Gefühl "nicht passend" zu sein.
Im Interview schildert sie nicht nur ihren Weg zur Frau, sondern gibt weitreichende Einblicke in ihr bewegtes Leben.


Moderatorin Farah Zeiner im Gespräch mit Elisabeth Metzger auf dem YouTube-Kanal von Menschen dieser Erde

Sonntag, 25. Oktober 2015

Gesamttreffen der Mitglieder in den Sprechendenräten und Lenkungskreise Selbsthilfe aus den Landkreisen Ravensburg, Konstanz Sigmaringen und dem Bodenseekreis

Das Austausch- und Vernetzungstreffen der Mitglieder in den Sprechendenräten und Lenkungskreise Selbsthilfe aus den Landkreisen Ravensburg, Konstanz Sigmaringen und dem Bodenseekreis fand diesen Dienstag in Meersburg statt. Organisiert wurde das Treffen durch Frau Ludwig und Frau Zeller vom Landratsamt des Bodenseekreises, sowie dem Lenkungskreis Selbsthilfe des Bodenseekreises. Anlässlich des Treffens wurde zuerst eine Stadtführung durch die Stadt Meersburg durchgeführt und anschliessend fand ein gemütlicher Austausch im Cafe im Schloß statt. Ziel des Treffens war es, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und ein Ausdruck der Anerkennung des ehrenamtlichen Engagementes in den Selbsthilfegremien zu sein.

Die Stadtführung durch die Stadt Meersburg war sehr informativ und ging fast 1,5 Stunden. Unser Stadtführer war Herr Peter Schmidt, seines Zeichens 1. stellvertretender Bürgermeister. Er kannte sich sehr gut mit der Geschichte von Meersburg aus und konnte sein Wissen auch sehr verständlich und interessant darbieten. Wahrscheinlich hätten wir noch mehr erfahren können, wenn mehr Zeit gewesen wäre, aber die Stadtführung war ja nur ein Punkt auf der Agenda des Treffens. Der zweite wichtige Punkt war natürlich, das gemütliche Beisammensein im Cafe im Schloß. Hier war für uns bereits ein Tisch reserviert und hier hatten wir dann auch die Möglichkeit, uns etwas näher kennenzulernen, nachdem wir bei der Stadführung schon einmal die ersten Berührungsängste abbauen konnten, falls man das erste mal bei so einem Treffen dabei sein sollte.

Mir hat das Treffen sehr gut gefallen und ich finde es wichtig, daß man sich über die Grenzen des eigenen Landkreises kennt und vielleicht auch mal etwas gemeinsam unternimmt und eventuell auch bei dem einen oder anderen Projekt zusammenarbeitet. Selbsthilfe ist meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, Hilfe für Betroffene anzubieten und zwar so, daß man empathisch und passgenau, auf die Bedürfnisse der Hilfesuchenden eingehen kann. Wenn man sieht, wie viele Selbsthilfegruppen es im Bodenseekreis gibt, aktuell sind über 190 Gruppen im Selbsthilfewegweiser des Bodensekreises aufgeführt, sieht man, wie vielfältig die Möglichkeit ist, Hilfe zu finden, aber auch wie vielfältig Menschen sind, die Hilfe suchen und sich zu diesem Zweck selbst organisieren, wobei es sicherlich noch mehr Gruppen geben könnte oder vielleicht auch gibt. Immerhin hat der Transgender Euregio Treff auch lange Zeit existiert, ohne das er als Gruppe im Selbsthilfewegweiser stand. Hier möchte ich noch mal Farah ganz herzlich danken, daß sie den Kontakt zwischen Frau Ludwig und mir hergestellt hat und dadurch, unser Treff, als Selbsthilfegruppe in dem Wegweiser aufgenommen werden konnte.

Freitag, 16. Oktober 2015

Transgender Euregio Treff im Oktober 2015

Am Samstag dem 10. Oktober war unser regelmässiges Treffen und obwohl wir nur vier Personen waren, die daran teilnahmen, saßen wir bis kurz nach 1.00 Uhr zusammen und unterhielten uns angeregt. Es gab einiges, zu erzählen und zu diskutieren und wahrscheinlich wären wir noch länger zusammengesessen, wenn die Gastwirtschaft nicht zumachen wollte.

Es ist nichts ungewöhnliches, daß nur eine Handvoll Teilnehmerinnen beim Transgender Euregio Treff sind und wie ich schon öfters geschrieben habe, hat das manchmal auch seine Vorteile, da man sich dann intensiver mit den Gästen unterhalten kann. Dieses Mal war es auch sehr gut, daß wir eine kleine Gruppe waren, denn eine der Teilnehmerinnen hat gerade ein paar stürmische Tage hinter sich und ist auf der Suche nach einer Lösung. Ich hoffe, wir konnten ihr hier ein paar Lösungswege aufzeigen und sie kann den für sie passenden Weg gehen.

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Sonntag, 20. September 2015

Plenumssitzung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg

Heute fand in Konstanz in einem Seminarraum der Universität Konstanz eine Plenumssitzung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg statt. Es war glaube ich, daß erste Mal, daß solch eine Sitzung in Konstanz und so weit im Süden durchgeführt wurde. Die Plenumssitzungen fanden schon in mehreren Städten des Landes Baden-Württemberg statt, von Mannheim über Stuttgart, Ulm und Freiburg, war dieses Mal Konstanz an der Reihe. Persönlich fand ich dies sehr angenehm, denn ich wohne in Friedrichshafen und habe nur eine Stunde zu fahren, um nach Konstanz zu gelangen. Ich fand es sehr erstaunlich, daß doch ein paar Teilnehmerinnen gab, die aus dem äussersten Norden des Landes bis in den tiefen Süden gereist sind, um an der Plenumssitzung teilnehmen zu können. Für mich, war es das 2. Mal, daß ich an so einer Sitzung als Vertreterin des Transgender Euregio Treffs teilnehmen konnte.

Die Tagesordnung war straff geplant und voll mit Punkten. Zum Glück war wieder ein erfahrener Moderator dabei, der darauf achtete, daß der Zeitplan eingehalten wurde und die Diskussionen bei den einzelnen Punkten nicht aus dem Ruder liefen. Ich denke, wenn wir hier nicht die Erfahrung des Moderators gehabt hätten, wäre das Pensum, daß sich das Plenum zur Aufgabe gemacht hatte, nicht zu schaffen gewesen. Die Sitzung begann um 11.30 Uhr und endete ziemlich pünktlich um 17.00 Uhr, unterbrochen von einer kurzen Mittagspause, in der über einen Lieferservice Essen bestellt wurde. Hier möchte ich vor allem Burkhard vom CSD Verein Konstanz danken, der die Räumlichkeiten an der Uni organisiert hatte und die Bestellung beim Lieferservice abgewickelt hat.

Ich möchte hier nicht die einzelnen Punkte besprechen, die in der Plenumssitzung behandelt wurden, aber nur so viel, ein wichtiges Thema war u.a. Strukturen für das Netzwerk, die eine mehr oder weniger rechtliche Basis haben, als bisher. Hier zeigte sich, daß noch erheblicher Diskussionsbedarf besteht. Diese Diskussionen konnten in der heute stattgefundenen Sitzung nicht abschliessend geklärt werden und wurden auf die nächste Plenumssitzung am 15. November verschoben. 

Neben den noch zu errichtenden Strukturen für das Netzwerk, war ein weiterer Punkt, der viel Aufmerksamkeit fand, die Mittel, die für ein landesweites Beratungsangebot bei der Landesregierung beantragt wurden. Dieser Antrag mußte vom Sprechendenrat sehr kurzfristig gestellt werden, damit die Mittel, noch für dieses Jahr fließen können und nicht verloren gehen, weshalb der Sprechendenrat, ohne Rückendeckung durch einen Beschluß durch das Plenum, diesen Antrag stellen mußte. Dieses Vorgehen, führte zu einigen Irritationen bei einigen der Teilnehmerinnen des Plenums. Im Großen und Ganzen war jedoch das Plenum mit dem Vorgehen und den Punkten des Antrages zufrieden.

Transgender Euregio Treff im September 2015

Der Transgender Euregio Treff im September war mal wieder gut besucht. Neben zwei jungen Damen aus der Schweiz war auch wieder eine Teilnehmerin aus Berlin mit dabei und natürlich viele Teilnehmerinnen aus der näheren Umgebung. Der Abend war sehr ausgelassen, aber auch ein paar interessante Informationen über die Gründung des Bundesverbandes Trans* war ein Thema in unserer Runde. Natürlich stand neben vielen persönlichen Themen auch der Erfahrungsaustausch mit Therapeuten und Gutachtern aus der Region im Mittelpunkt vieler Gespräche. Gerade dies ist es, was unser Transgender Euregio Treff bieten kann, nämlich die Vermittlung von Erfahrungen von Betroffenen aus erster Hand. Diese Hilfe ist viele transidente Menschen sehr wichtig und um spüren zu können, daß sie mit ihren Gefühlen und Ängsten nicht alleine sind.

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Donnerstag, 13. August 2015

Transgender Euregio Treff im August 2015

Es war ein warmer und angenehmer Tag. Die Sonne schien, obwohl es rund um Markdorf ein paar Wolken gab, die nach Gewitter aussahen. Es war eben ein typischer Sommertag, so wie wir es, diesen Sommer schon öfters hatten und zum Glück hatten wir einen Tisch im Biergarten des Wirtshauses am Gehrenberg reserviert, denn als ich kurz vor halb sieben dort eintraf, war der Biergarten schon voll bzw. die noch nicht besetzten Tische waren alle reserviert. An unserem Tisch saßen schon Sabine und ihre Frau. Beide sind kurz zuvor eingetroffen, wie sie mir erzählten und sie hatten auf der Fahrt von Ulm nach Markdorf einmal kurz das Glück in einen Regenschauer geraten zu sein.

Im Innenhof des Wirtshauses, vor dem Theaterstadel, war eine Kasse aufgebaut und es stand dort auf einem kleinen Schild, "Einlass 20 Uhr". Aus Erfahrung weiß ich, daß es im Wirtshaus im Sommer immer wieder mal, Freiluftkino gibt und so war es auch diesen Abend. Ich weiß nicht welcher Film an dem Abend gelaufen ist, aber das war sicher ein Grund, weshalb der Biergarten so voll war. Ein anderer Grund, ist sicher das schöne Wetter gewesen, die schönen großen, schattenspendenden Bäume im Biergarten und dann natürlich die Sicht auf den Bodensee.

Wir hatten zwei Tische zur Verfügung, wo von wir dann gegen 21.00 Uhr einen abgegeben haben, da leider nicht mehr gekommen sind, als wir drei. Ich vermute mal, daß einige der regelmässigen Teilnehmerinnen unseres Treffs, was anderes vor hatten, als nach Markdorf zu fahren. Nichtsdestotrotz, hatten wir einen sehr schönen Abend, mit angeregten Gesprächen, gutem Essen und Trinken und dem Feuerwerk vom Seenachtsfest in Konstanz, daß man von einer Ecke des Biergarten aus sehen konnte.

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