Montag, 28. März 2016

Transgender Euregio Treff im März 2016

Nach einer kleinen Pause hat sich unsere Gruppe wieder zu einem unterhaltsamen und ausgelassenen Treffen zusammen gefunden. Der TET ist im Februar ausgefallen, weil das Wirtshaus am Gehrenberg zu unserem üblichen Termin, dem 2. Samstag im Monat, Betriebsruhe hatte. Vielleicht lag es daran, daß wir uns fast zwei Monate nicht gesehen haben, daß dieses Mal so viele Teilnehmerinnen dabei waren. Wir mußten sogar noch einen Tisch extra zu unserem bereits reservierten Tisch hinzu stellen damit alle Platz finden konnten.

Dieses Mal waren auch wieder Angehörige mit dabei, was ich als sehr positiv erachte. Denn es zeigt, daß von diesen Angehörigen Interesse für ihre Familienangehörigen besteht und das sie sich bemühen, das Phänomen Transidentität zu verstehen. Ich finde es wichtig, daß sich Angehörige von Transgendern diesem Thema unvoreingenommen annehmen und versuchen zu verstehen, was in ihren nächsten Angehörigen vor sich geht und das es noch andere Personen gibt, die ähnliches empfinden.

Bitte melde dich zur Mailingliste des Transgender Euregio Treffs an und du bekommst immer rechtzeitig vor jedem Treff eine Einladung.

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Mittwoch, 27. Januar 2016

Transgender Euregio Treff im Januar 2016

Das Jahr 2015 liegt hinter uns und ein neues vor uns. So war es ein schöner Beginn des neuen Jahres, den ersten Transgender Euregio Treff des Jahres begehen zu können und wieder nette Leute zu treffen. Zu Beginn des Treffs, war es im Wirtshaus am Gehrenberg sehr voll. Im angrenzenden Theaterstadel, fand eine Veranstaltung statt, die anscheinend, sehr gut besucht war und viele der Gäste, haben die Gelegenheit genutzt, sich vor der Veranstaltung noch zu stärken und etwas zu essen. Zum Glück ist es dann mit Beginn der Veranstaltung wieder etwas ruhiger im Wirtshaus geworden und wir konnten uns am Tisch besser miteinander unterhalten. Obwohl das Wirtshaus ein sehr schönes Lokal ist, ist es, wenn es voll ist, von der Akkustik nicht sehr schön und man hat Mühe, seine Gespächspartnerinnen zu verstehen.

Wir waren dieses mal, wieder sehr lange zusammen und haben uns unterhalten. Gerade weil zwei neue Teilnehmerinnen mit dabei waren, gab es viel Bedarf um Fragen zu beantworten. Das Treffen war mal wieder sehr schön und es hat viel Spaß gemacht, so viele nette Menschen am Tisch begegnen zu können.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Transgender Euregio Treff im Dezember 2015

Gestern Abend war wieder unser Treffen im Wirtshaus am Gehrenberg. Es war das letzte Mal für dieses Jahr und entsprechend der vorweihnachtlichen Stimmung, war es ein sehr besinnliches Beisammensein. Wir waren gestern Abend zu neunt und entsprechend gab es wieder viel zu erzählen und zu berichten. Ich war ja beim letzten Mal leider nicht beim Treff, da ich krank geworden bin. Ich war deshalb auch sehr froh zu hören, daß es auch ohne mich geht und der Treff im November ein Erfolg war. Letztenendes hängt ein Treff von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab und jede von uns trägt einen Teil dazu bei, daß wir uns an dem Abend wohlfühlen können. Wir begegnen uns mit Respekt und gegenseitiger Hochachtung und ich denke, daß das auch das Erfolgsrezept unserer kleinen Gruppe ist, die sich inzwischen schon seit über sechs Jahren im Wirtshaus am Gehrenberg jeweils jeden 2. Samstag im Monat trifft.

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Montag, 30. November 2015

Farah im Gespräch mit Elisabeth

Das Team von Menschen dieser Erde interviewten vorletzten Samstag Elisabeth Metzger in Rot an der Rot. Lisa, wie Elisabeth von ihrem näheren Umfeld genannt wird, ist intersexuell, das bedeutet Elisabeth ist mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren worden.
Sie ist als "Mann" aufgewachsen und hatte immer wieder das Gefühl "nicht passend" zu sein.
Im Interview schildert sie nicht nur ihren Weg zur Frau, sondern gibt weitreichende Einblicke in ihr bewegtes Leben.


Moderatorin Farah Zeiner im Gespräch mit Elisabeth Metzger auf dem YouTube-Kanal von Menschen dieser Erde

Sonntag, 25. Oktober 2015

Gesamttreffen der Mitglieder in den Sprechendenräten und Lenkungskreise Selbsthilfe aus den Landkreisen Ravensburg, Konstanz Sigmaringen und dem Bodenseekreis

Das Austausch- und Vernetzungstreffen der Mitglieder in den Sprechendenräten und Lenkungskreise Selbsthilfe aus den Landkreisen Ravensburg, Konstanz Sigmaringen und dem Bodenseekreis fand diesen Dienstag in Meersburg statt. Organisiert wurde das Treffen durch Frau Ludwig und Frau Zeller vom Landratsamt des Bodenseekreises, sowie dem Lenkungskreis Selbsthilfe des Bodenseekreises. Anlässlich des Treffens wurde zuerst eine Stadtführung durch die Stadt Meersburg durchgeführt und anschliessend fand ein gemütlicher Austausch im Cafe im Schloß statt. Ziel des Treffens war es, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und ein Ausdruck der Anerkennung des ehrenamtlichen Engagementes in den Selbsthilfegremien zu sein.

Die Stadtführung durch die Stadt Meersburg war sehr informativ und ging fast 1,5 Stunden. Unser Stadtführer war Herr Peter Schmidt, seines Zeichens 1. stellvertretender Bürgermeister. Er kannte sich sehr gut mit der Geschichte von Meersburg aus und konnte sein Wissen auch sehr verständlich und interessant darbieten. Wahrscheinlich hätten wir noch mehr erfahren können, wenn mehr Zeit gewesen wäre, aber die Stadtführung war ja nur ein Punkt auf der Agenda des Treffens. Der zweite wichtige Punkt war natürlich, das gemütliche Beisammensein im Cafe im Schloß. Hier war für uns bereits ein Tisch reserviert und hier hatten wir dann auch die Möglichkeit, uns etwas näher kennenzulernen, nachdem wir bei der Stadführung schon einmal die ersten Berührungsängste abbauen konnten, falls man das erste mal bei so einem Treffen dabei sein sollte.

Mir hat das Treffen sehr gut gefallen und ich finde es wichtig, daß man sich über die Grenzen des eigenen Landkreises kennt und vielleicht auch mal etwas gemeinsam unternimmt und eventuell auch bei dem einen oder anderen Projekt zusammenarbeitet. Selbsthilfe ist meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, Hilfe für Betroffene anzubieten und zwar so, daß man empathisch und passgenau, auf die Bedürfnisse der Hilfesuchenden eingehen kann. Wenn man sieht, wie viele Selbsthilfegruppen es im Bodenseekreis gibt, aktuell sind über 190 Gruppen im Selbsthilfewegweiser des Bodensekreises aufgeführt, sieht man, wie vielfältig die Möglichkeit ist, Hilfe zu finden, aber auch wie vielfältig Menschen sind, die Hilfe suchen und sich zu diesem Zweck selbst organisieren, wobei es sicherlich noch mehr Gruppen geben könnte oder vielleicht auch gibt. Immerhin hat der Transgender Euregio Treff auch lange Zeit existiert, ohne das er als Gruppe im Selbsthilfewegweiser stand. Hier möchte ich noch mal Farah ganz herzlich danken, daß sie den Kontakt zwischen Frau Ludwig und mir hergestellt hat und dadurch, unser Treff, als Selbsthilfegruppe in dem Wegweiser aufgenommen werden konnte.

Freitag, 16. Oktober 2015

Transgender Euregio Treff im Oktober 2015

Am Samstag dem 10. Oktober war unser regelmässiges Treffen und obwohl wir nur vier Personen waren, die daran teilnahmen, saßen wir bis kurz nach 1.00 Uhr zusammen und unterhielten uns angeregt. Es gab einiges, zu erzählen und zu diskutieren und wahrscheinlich wären wir noch länger zusammengesessen, wenn die Gastwirtschaft nicht zumachen wollte.

Es ist nichts ungewöhnliches, daß nur eine Handvoll Teilnehmerinnen beim Transgender Euregio Treff sind und wie ich schon öfters geschrieben habe, hat das manchmal auch seine Vorteile, da man sich dann intensiver mit den Gästen unterhalten kann. Dieses Mal war es auch sehr gut, daß wir eine kleine Gruppe waren, denn eine der Teilnehmerinnen hat gerade ein paar stürmische Tage hinter sich und ist auf der Suche nach einer Lösung. Ich hoffe, wir konnten ihr hier ein paar Lösungswege aufzeigen und sie kann den für sie passenden Weg gehen.

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Sonntag, 20. September 2015

Plenumssitzung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg

Heute fand in Konstanz in einem Seminarraum der Universität Konstanz eine Plenumssitzung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg statt. Es war glaube ich, daß erste Mal, daß solch eine Sitzung in Konstanz und so weit im Süden durchgeführt wurde. Die Plenumssitzungen fanden schon in mehreren Städten des Landes Baden-Württemberg statt, von Mannheim über Stuttgart, Ulm und Freiburg, war dieses Mal Konstanz an der Reihe. Persönlich fand ich dies sehr angenehm, denn ich wohne in Friedrichshafen und habe nur eine Stunde zu fahren, um nach Konstanz zu gelangen. Ich fand es sehr erstaunlich, daß doch ein paar Teilnehmerinnen gab, die aus dem äussersten Norden des Landes bis in den tiefen Süden gereist sind, um an der Plenumssitzung teilnehmen zu können. Für mich, war es das 2. Mal, daß ich an so einer Sitzung als Vertreterin des Transgender Euregio Treffs teilnehmen konnte.

Die Tagesordnung war straff geplant und voll mit Punkten. Zum Glück war wieder ein erfahrener Moderator dabei, der darauf achtete, daß der Zeitplan eingehalten wurde und die Diskussionen bei den einzelnen Punkten nicht aus dem Ruder liefen. Ich denke, wenn wir hier nicht die Erfahrung des Moderators gehabt hätten, wäre das Pensum, daß sich das Plenum zur Aufgabe gemacht hatte, nicht zu schaffen gewesen. Die Sitzung begann um 11.30 Uhr und endete ziemlich pünktlich um 17.00 Uhr, unterbrochen von einer kurzen Mittagspause, in der über einen Lieferservice Essen bestellt wurde. Hier möchte ich vor allem Burkhard vom CSD Verein Konstanz danken, der die Räumlichkeiten an der Uni organisiert hatte und die Bestellung beim Lieferservice abgewickelt hat.

Ich möchte hier nicht die einzelnen Punkte besprechen, die in der Plenumssitzung behandelt wurden, aber nur so viel, ein wichtiges Thema war u.a. Strukturen für das Netzwerk, die eine mehr oder weniger rechtliche Basis haben, als bisher. Hier zeigte sich, daß noch erheblicher Diskussionsbedarf besteht. Diese Diskussionen konnten in der heute stattgefundenen Sitzung nicht abschliessend geklärt werden und wurden auf die nächste Plenumssitzung am 15. November verschoben. 

Neben den noch zu errichtenden Strukturen für das Netzwerk, war ein weiterer Punkt, der viel Aufmerksamkeit fand, die Mittel, die für ein landesweites Beratungsangebot bei der Landesregierung beantragt wurden. Dieser Antrag mußte vom Sprechendenrat sehr kurzfristig gestellt werden, damit die Mittel, noch für dieses Jahr fließen können und nicht verloren gehen, weshalb der Sprechendenrat, ohne Rückendeckung durch einen Beschluß durch das Plenum, diesen Antrag stellen mußte. Dieses Vorgehen, führte zu einigen Irritationen bei einigen der Teilnehmerinnen des Plenums. Im Großen und Ganzen war jedoch das Plenum mit dem Vorgehen und den Punkten des Antrages zufrieden.