Posts mit dem Label LSBTTIQ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label LSBTTIQ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. Januar 2025

Der Transgender Euregion Treff hat sich aufgelöst

Leider musste ich unseren Treff auflösen, da sich in den letzten Monaten immer weniger bzw. keine Teilnehmerinnen mehr zum Transgender Euregio Treff eingefunden haben. Dieses Schicksal betrifft leider viele Selbsthilfegruppen, da sich viele jüngere Betroffene hauptsächlich über das Internet informieren.  Ich hatte mich auch zu Beginn meiner Transition über Internetforen informiert, aber seit ich ich die Vorzüge einer Selbsthilfegruppe erfahren konnte, sehe ich die Informationen, die man über das Internet erhalten kann, als nur einen Baustein. Was solche Foren nicht bieten können ist das Gefühl mit echten Menschen verbunden zu sein.

Ich wünsche Allen, die sich in Zukunft auf den Weg der Transition begeben wollen viel Glück und hoffe, dass es in Zukunft mehr Akzeptanz und Verständnis in der Bevölkerung geben wird. Leider sehe ich die aktuelle politische Entwicklung mit großer Sorge und ich befürchte, dass vieles, was wir schon erreicht haben, in den nächsten Jahren wieder auf einen Stand zurückfallen könnte, den wir schon als hinter uns gelassen geglaubt hatten.

Liebe Grüsse,

eure Michaela

Sonntag, 20. September 2015

Plenumssitzung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg

Heute fand in Konstanz in einem Seminarraum der Universität Konstanz eine Plenumssitzung des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg statt. Es war glaube ich, daß erste Mal, daß solch eine Sitzung in Konstanz und so weit im Süden durchgeführt wurde. Die Plenumssitzungen fanden schon in mehreren Städten des Landes Baden-Württemberg statt, von Mannheim über Stuttgart, Ulm und Freiburg, war dieses Mal Konstanz an der Reihe. Persönlich fand ich dies sehr angenehm, denn ich wohne in Friedrichshafen und habe nur eine Stunde zu fahren, um nach Konstanz zu gelangen. Ich fand es sehr erstaunlich, daß doch ein paar Teilnehmerinnen gab, die aus dem äussersten Norden des Landes bis in den tiefen Süden gereist sind, um an der Plenumssitzung teilnehmen zu können. Für mich, war es das 2. Mal, daß ich an so einer Sitzung als Vertreterin des Transgender Euregio Treffs teilnehmen konnte.

Die Tagesordnung war straff geplant und voll mit Punkten. Zum Glück war wieder ein erfahrener Moderator dabei, der darauf achtete, daß der Zeitplan eingehalten wurde und die Diskussionen bei den einzelnen Punkten nicht aus dem Ruder liefen. Ich denke, wenn wir hier nicht die Erfahrung des Moderators gehabt hätten, wäre das Pensum, daß sich das Plenum zur Aufgabe gemacht hatte, nicht zu schaffen gewesen. Die Sitzung begann um 11.30 Uhr und endete ziemlich pünktlich um 17.00 Uhr, unterbrochen von einer kurzen Mittagspause, in der über einen Lieferservice Essen bestellt wurde. Hier möchte ich vor allem Burkhard vom CSD Verein Konstanz danken, der die Räumlichkeiten an der Uni organisiert hatte und die Bestellung beim Lieferservice abgewickelt hat.

Ich möchte hier nicht die einzelnen Punkte besprechen, die in der Plenumssitzung behandelt wurden, aber nur so viel, ein wichtiges Thema war u.a. Strukturen für das Netzwerk, die eine mehr oder weniger rechtliche Basis haben, als bisher. Hier zeigte sich, daß noch erheblicher Diskussionsbedarf besteht. Diese Diskussionen konnten in der heute stattgefundenen Sitzung nicht abschliessend geklärt werden und wurden auf die nächste Plenumssitzung am 15. November verschoben. 

Neben den noch zu errichtenden Strukturen für das Netzwerk, war ein weiterer Punkt, der viel Aufmerksamkeit fand, die Mittel, die für ein landesweites Beratungsangebot bei der Landesregierung beantragt wurden. Dieser Antrag mußte vom Sprechendenrat sehr kurzfristig gestellt werden, damit die Mittel, noch für dieses Jahr fließen können und nicht verloren gehen, weshalb der Sprechendenrat, ohne Rückendeckung durch einen Beschluß durch das Plenum, diesen Antrag stellen mußte. Dieses Vorgehen, führte zu einigen Irritationen bei einigen der Teilnehmerinnen des Plenums. Im Großen und Ganzen war jedoch das Plenum mit dem Vorgehen und den Punkten des Antrages zufrieden.

Dienstag, 21. Oktober 2014

LSBTTIQ? logo! - Aufruf zum Logo-Wettbewerb

Noch bis zum 31.10.2014 besteht die Möglichkeit beim Logowettbewerb des Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg mitzumachen. Hier die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbes, die aus dem PDF Dokument des Netzwerkes übernommen wurden:
Logo-Wettbewerb des Netzwerks LSBTTIQ – Oktober 2014

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg braucht ein Logo. Gesucht ist eine Wort- und Bildmarke, welche klar wiederzuerkennen ist, gut auf der Webseite oder dem Briefpapier aussieht und welches die Vision des Netzwerks und der Zusammenarbeit als LSBTTIQ darstellt. Damit es eine kreative Lösung gibt, startet das Netzwerk dazu einen Logo-Wettbewerb. Die drei besten Vorschläge werden prämiert. Das Sieger-Logo wird als "Markenzeichen" für das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg stehen und als Logo zukünftig die Homepage, Briefpapier und Pressemeldungen zieren. Angedacht ist zudem, im Anschluss an den Wettbewerb weitere gelungene Vorschläge in einer kleinen Präsentation öffentlich zu machen.

Was ist Inhalt des Aufrufs?

Es geht um die Erstellung einer Wort- und Bildmarke für das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg. Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg braucht etwas, das klar wiederzuerkennen ist und sich gut auf der Webseite und auf dem Briefpapier macht und das unsere Ideen transportiert. Referenzen können die Website www.netzwerk-lsbttiq.net sowie der Informationsflyer von 2013 (gerne auf Anfrage) des Netzwerks sein. Bewusst wird auf eine explizite Vorgabe über Design und zu verwendende Elemente verzichtet. Es sind kreative Lösungen gesucht!

An wen richtet sich der Aufruf zum Wettbewerb?

Die Ausschreibung ist öffentlich und richtet sich an alle interessierten Kreativen. Angesprochen sind sowohl professionelle Agenturen und freischaffende Designer_innen wie auch ehrenamtlich Engagierte oder einfach Interessierte aus Baden-Württemberg. Voraussetzung ist die Lust, sich mit dem Netzwerk sowie dessen Vision der Zusammenarbeit auseinanderzusetzen.

Wie wird die Siegerin bzw. der Sieger des Wettbewerbs bestimmt?

Die Auswahl der Sieger_innen erfolgt zweistufig. Im ersten Schritt gibt es eine virtuelle Abstimmung über das Netzwerk zur Erstellung eines ersten Stimmungsbilds. Im zweiten Schritt werden die fünf am besten bewerteten Entwürfe beim Netzwerktreffen im November 2014 diskutiert und zur Abstimmung gestellt. Die Benachrichtigung und Bekanntgabe der Gewinner_in(nen) wird dann im Dezember 2014 erfolgen.

Was ist zu gewinnen bei diesem Wettbewerb?

Für die drei am besten bewerteten Logo-Entwürfe ist ein Preisgeld ausgelobt:

  • 1. Preis: 500,00 Euro
  • 2. und 3. Preis: je 200,00 Euro

Außerdem wird das Sieger-Logo als "Markenzeichen" für das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg stehen und als Logo zukünftig die Homepage, Briefpapier und Pressemeldungen zieren. Angedacht ist zudem, weitere gelungene Vorschläge in einer kleinen Präsentation öffentlich zu machen, als ein Beispiel und Inspiration.

Wie ist der zeitliche Ablauf geplant?

Die Ausschreibung des Logo-Wettbewerbs startet Anfang Oktober 2014. Am 31.10. 2014 endet die Bewerbungs­frist (Eingang per Email). Anfang November findet die erste Auswahl statt, die besten fünf Entwürfe werden benachrichtigt. Für das Plenum des Netzwerks am 17.11.2014 ist die finale Abstimmung geplant. Die Sieger_in wird im Dezember bekannt gegeben.

Wie soll der Vorschlag eingereicht werden?

Der Wettbewerb läuft in der Zeit vom 01.10.2014 bis 31.10.2014. Die Motive sollen in digitaler Form per E-Mail eingereicht werden, möglich ist auch eine postalische Teilnahme. In jedem Fall sind die Teilnahmeinformationen mit einzureichen.
Diese sind:

  • Vorname, Name,
  • postalische Adresse,
  • Email
  • Geburtsdatum
  • falls gewünscht, Künstler_innen-Name,
  • falls notwendig, Angabe zu Erziehungsberechtigte(m)
  • falls mehrere Motivs eingereicht werden, Nummer des eingereichten Motivs (Bitte jedes Motiv separat einreichen.)
  • Datum der Einreichung

Postalische Einreichungen sind zu richten an das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg:

Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
Adlerstraße 12
79098 Freiburg i.Brg.

Mit der Einreichung werden die Teilnahmebedingungen anerkannt. Für die Teilnahme ist die Übertragung der ausschließlichen Nutzungsrechte an dem Motiv erforderlich.

Für die Reproduktion des angenommen Logo-Vorschlags kann es notwendig werde, dass der eingereichte Vorschlag so bearbeitet wird, dass er für Offset- und Digitaldruck geeignet ist.

Mehrere Einsendungen pro teilnehmender Person sind möglich. Bitte jedes Motiv einzeln einreichen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rechtliche Rahmenbedingungen:

  • Die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit wird Eigentum des Netzwerks LSBTTIQ. Der/Die Verfasser_in als Urheber_in räumt dem Netzwerk LSBTTIQ unentgeltlich das unwiderrufliche, ausschließliche, zeitlich, inhaltlich und räumlich unbeschränkte und übertragbare Recht ein, das Werk auf alle Nutzungsarten zu nutzen (Nutzungsrecht).
  • Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklären die Teilnehmenden, dass die Arbeit ihr geistiges Eigentum ist und Rechte Dritter nicht verletzt werden.
  • Des Weiteren erkennen die Teilnehmenden die Wettbewerbsbedingungen an.

Und bei Nachfragen:
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an: 0152-29557231 (Ines), logowettbewerb@netzwerk-lsbttiq.net
Bitte melde dich zur Mailingliste des Transgender Euregio Treffs an und du bekommst immer rechtzeitig vor jedem Treff eine Einladung.

Sonntag, 26. Januar 2014

Der 3. Beteiligungsworkshop in Freiburg


Der 3. Beteiligungsworkshop im Rahmen des Aktionsplanes "Für Akzeptanz und Toleranz" fand am Donnerstag dem 23. Januar im historischen Rathaus der Stadt Freiburg im Breisgau statt. Wir, das waren Ines und Isabelle von der Selbsthilfegruppe Ravensburg/Ulm und ich als Vertreterin des Transgender Eurgio Treffs, sind schon recht früh los gefahren, um die Räumlichkeiten in Augenschein nehmen zu können und um den Stand für die TTI-Gruppe aufzubauen. Ausserdem hatte Ines noch die ganzen Infomaterialien des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg mit dabei, sowie die Banner. Eines der Banner hat Ines auch gleich am Eingang des Rathauses angebracht und ein anderes direkt an der Empore über dem Plenarsaal des großen Sitzungssaales. 


Der Vorraum zum Sitzungssaal war nicht sehr groß und so wurde es dort auch sehr schnell sehr voll. Es hatte den Anschein, daß in Freiburg mehr Leute Interesse an dem Workshop zeigten, als in den beiden Workshops davor, aber das kann auch täuschen. Immerhin sind die Räumlichkeiten in dem historischen Rathaus, eher etwas beengt und nicht so großzügig wie z.B. in Ulm oder in Stuttgart. Dafür hat der Plenarsaal einen angenehmeren Eindruck hinterlassen. Der Plenarsaal war auch gleich voll und zum Glück gab es noch genügend Platz auf der Empore über dem Sitzungssaal. 

Wie schon bei den beiden vorhergehenden Workshops wurden zu Beginn der Veranstaltungen, die Impulsvorträge von Seiten der Landesregierung und der Stadt gehalten und anschliessend von Vertreterinnen des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg. Diesmal, war es das erste Mal, daß die Landesregierung durch eine Ministerin, nämlich durch die Staatsministerin Frau Krebs vertreten war. Nach dem offiziellen Teil ging es in die Workshops. Es waren, diesesmal wieder 6 an der Zahl und ich war auch diesesmal wieder in der Gruppe 6, in der es um die Belange von Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen Menschen ging.

Unsere Gruppe war diesesmal erstaunlich groß. Wir waren 18 Personen, ohne die Moderatorinnen, wobei nicht alle die anwesenden waren selbst betroffen waren, sondern zu einem großen Teil Interesse an dem Thema zeigten. Ich fand das sehr schön, daß sich hier auch Pesonen zu uns getraut haben, die nicht Trans* oder Intersexuell sind. Einige die sich beteiligten, waren von der Selbsthilfegruppe Freiburg. Das hatte den schönen Nebeneffekt, daß wir uns ein klein wenig kennenlernen konnten und so vielleicht uns in Zukunft gegenseitig unterstützen können. 

Die Arbeit in den Arbeitsgruppen ging ungefähr 2 Stunden und war durch eine kurze Pause unterbrochen, in der es belegte Brötchen gab, sowie Kaffee und andere Getränke. Nach der Arbeit in den Arbeitsgruppen wurden die Ergebnisse den Anwesenden vorgestellt. Es war das erste Mal bei diesen Workshops, das eine der offiziellen Rednerinnen, die schon bei der Eröffnung des Workshops dabei war, auch am Ende, sich das Ergebnis anhörte. Ich fand es bisher immer sehr schade, daß die offiziellen Vertreter der Verwaltung, sich nicht die Mühe gemacht haben, sich auch das Ergebnis der Workshops mit anzuhören. Auch wenn die Ergebnisse nach den Workshops von der Familienforschung, zusammengefaßt werden, so würde es vielleicht doch den Respekt vor den Bemühungen bezeugen, wenn diejenigen, die zu Beginn der Veranstaltung eine Reden halten, sich am Ende auch noch die Ergebnisse anhören würden.

Wie ihr seht, habe ich zusammen mit einer anderen transidenten Frau von der SHG Freiburg die wichtigsten Schlüsse unserer Arbeitsgruppe vorgetragen. 
Wir kamen zum Schluß, daß

  • Aufklärung bezüglich Transexualität, Transgender und Intersexualität notwendig ist.
  • das Transsexuellengesetzt reformiert werden sollte bzw. abgeschafft werden sollte und die notwendigen Vorschriften zur Namens- und Personenstandsänderung in die Gesetzte übernommen werden sollten, in denen das Namens- und Personenstandsrecht geregelt ist.
  • es positive Vorbilder in den Medien geben sollte, was Transsexualtiät, Transgender und Intersexualität angeht.
  • es zu begrüssen wäre, wenn mindestens eine Vertreterin aus der LSBTTIQ-Community im Rundfunkrat sitzen würde.
  • es mehr Psychotherapeuten geben sollte, die sich mit den speziellen Problematiken von transsexuellen, transgender und intersexuellen Menschen auskennen.
  • die in Anspruchnahme einer Psychotherapie aus den Akten gelöscht werden sollte bzw. im Fall von transsexuellen Personen keinen Versagungsgrund für den Abschluß von Versicherungen, der Adoption usw. darstellen sollte.
  • es spezielle Beratungsstellen für Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle geben sollte.
  • es transsexuellen Frauen ermöglicht werden sollte, an der Uniklinik Freiburg Blut spenden zu können.

Samstag, 18. Januar 2014

Beim 2. Beteiligungsworkshop in Ulm

Michaela war als Organisatorin des Transgender Euregio Treffs in Ulm mit beim 2. Beteiligungsworkshop "Für Akzeptanz und gleich Rechte Baden Württenberg" mit dabei. Sie hat dort den TET vertreten und hat in der Arbeitsgruppe mitgewirkt, die sich für die Belange transsexueller, transgender und intersexueller Menschen befaßte.

Der Beteiligungsworkshop wurde durch Herrn Stutzer von der Familienforschung Baden-Württemberg eröffnet. Nach seinen einleitenden Worten und der Vorstellung, wie der Ablauf des Workshops geplant war, erhielt Dr. Schmidt, Minsisterialdirektor im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport das Mikrofon. Er hielt einen kurzen Impulsvortrag ( -> http://youtu.be/13WH9w_gkik) bevor er das Rednerpult für den Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Herrn Ivo Gönner frei machte. Auch Herr Gönner sprach ein paar Worte anlässlich der durch die Landesregierung initiierten Beteiligungsworkshops (-> http://youtu.be/gzPae9F-yEw). Er machte die Anwesenden darauf aufmerksam, daß man Akzeptanz und Toleranz nicht per Gesetz verordnen kann, sondern, daß man sich diese durch Mut und Engagement erabeiten muß.

Nach den Vertretern der Exekutive war die Reihe an die Vertreter des Netwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg (-> http://youtu.be/QoLAbfh7R0A). Sie hielten einen leicht angepaßten Vortrag, wie er schon beim 1. Treffen in Stuttgart gehalten wurde.

Nach den Impulsvorträgen ging es weiter in den Arbeitsgruppen. Es gab wie schon in Stuttgart 6 Gruppen, wobei diesesmal eine Gruppe nicht genügend Mitwirkende hatte, so daß sie diesesmal nicht stattfand. Nach den Workshops kamen die Beteiligten wieder im großen Sitzungssaal des Bürgerzentrums zusammen, wo dann die einzelnen Vertreter der Gruppen ihre Ergebnisse dem Plenum vortrugen (-> http://youtu.be/izvZXiN-jC8).

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, werden von der Familienforschung eingesammelt und zu Handlungsvorschlagen für die Landesregierung verdichtet.

Der nächste Workshop findet bereits nächste Woche am 23. Januar in Freiburg statt. Hier geht es ab 15.30 Uhr im neuen Rathaus der Stadt Freiburg los. Wenn du mehr über den Beteiligungsworkshop wissen möchtes, dann schaue dir diesen Flyer des Sozialministeriums Baden-Württemberg an, hier erfährst du mehr.

Hier noch ein kurzes Video über den Workshop in Ulm:


2. Beteiligungsworkshop im Rahmen des Aktionsplanes
"Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg"
auf dem YouTube-Kanal des Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg

Montag, 18. November 2013

Der Transgender-Euregio-Treff beim Netzwerktreffen des LSBTTIQ Baden-Württemberg

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg existiert nun schon seit etwas über einem Jahr und ist der Zusammenschluß von über 60 Gruppen die in irgendeiner Weise für eine der 7 Buchstaben in LSBTTIQ stehen. Die Buchstaben stehen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer. Der Transgender-Euregio-Treff ist schon seit längerem Teil des Netzwerkes und vertritt hier die Interessen derer, die regelmässig zum Treff kommen.

Gestern am 17. November fand eine Plenumssitzung des Netzwerkes in Stuttgart statt und Michaela, die Organisatorin des Transgender-Euregio-Treffs war als Vertreterin des TET mit dabei. Das Plenum begann kurz nach 11.30 Uhr. Es gab ein straffes Programm, das dank des Moderators auch in der veranschlagten Zeit absolviert werden konnte. Die wichtigsten Punkte des Programms waren:

  • Wahl eines neuen Sprechendenrates
    Die zum Zeitpunkt der Wahl aktiven Sprechenden des Netzwerkes wurden in ihrer Funktion bestätigt. Es wurden als Vertreterinnen des Buchstabens T(ranssexuelle) zwei zusätzliche Sprechenden in das Gremium gewählt, ebenso wurde eine Vertreterin für den Buchstaben Q(eer) gewählt.
    Die für den Buchstaben T gewählten Personen sind Ines Ims und Isabelle Hlawatsch, die vom Freundeskreis transidenter Menschen Ravensburg bzw. Ulm sind. Es wäre vom Plenum gerne gesehen worden, wenn einer gewählten Personen ein Transmann gewesen wäre. Leider war kein Transmann zu der Plenumstreffen des Netzwerkes gekommen.
  • Wahlordnung für die Wahl zum Beirat
    Ein Beschluss wurde auf die nächste Plenumssitzung vertagt, da noch kein beschlussfähiger Entwurf einer Wahlordnung vorliegt. Die Ausarbeitung eines entsprechendne Entwurfes wurde in den Arbeitskreis delegiert.
  • Berichte aus den einzelnen Gruppen
  • Vorbereitung für den ersten Beteiligungsworkshop am 20.11.2013 in Stuttgart
    Es soll vor Beginn des Workshops denjenigen transsexuellen Menschen und Transgendern gedacht werden, die im Laufe eines Jahres durch transphobe motivierte Gewalttaten ums Leben gekommen sind. Anlass ist, daß der 20.11.2013 der "International Transgender Day of Rememberence" ist. Es wurde der Ablauf und die Form des Gedenkens vereinbart.
Die Atmospäre des Plenumtreffens war sehr locker und angenehm. Das Treffen fand im Saal der Weissenburg, dem Schwul/Lesbischen Zentrum Stuttgarts, statt. Zu dem Treffen waren 24 Gruppen anwesend und repräsentierten fast alle Buchstaben des Netzwerkes.